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UNFOLKKOMMEN
Deutsche Folkmusik von sittsam bis unsittlich
www.unfolkkommen.de

War das nicht langweiliger Schulstoff im Fach Musik? Die Lieder, die Oma und Opa, als man noch klein war, immer beim Wandern geträllert haben und von denen man heute meist nur die erste Strophe kennt? Oder gibt’s das jeden Samstagabend im Fernsehen in der ersten oder dritten Reihe und man muss dazu grundsätzlich schunkeln können?

UNFOLKKOMMENs Antwort ist einfach: Es ist Musik aus dem Folk, für das Folk und ganz nahe am Folk. Früher wie heute. Am besten ohne Strom und Kabel, also an jedem Ort möglich. Ohne Anspruch auf Perfektion und deshalb eine Einladung an jeden, die alten Lieder mit- oder nachzusingen. Eben UNFOLKKOMMEN. Auch jenseits der Kirchen, Höfe, Konzertsäle oder Opernhäuser gibt es Melodien und Texte, die eher bei den Kleinen Leuten bekannt und beliebt waren und trotzdem aus gutem Grund die Zeiten überdauert haben. Deswegen haben sich die „Klassiker“ hin und wieder ja auch gerne mal beim „Folk“ bedient. Meist sind es Lieder mit einem ganz banalen, alltäglichen Bezug zur Arbeit, zur Liebe oder was sonst noch im Leben eine Rolle spielt. Dabei ganz und gar nicht unromantisch, gern aber auch derb, direkt, mit einem köstlichen Humor und (glücklicherweise) oft im regionalen Dialekt.

Im Ganzen betrachtet fühlen sich UNFOLKKOMMEN dieser Musik sehr seelenverwandt und da sie nunmal im Dresdner Elbtal zu Hause sind, haben es ihnen die säggs`schen Folkslieder ganz besonders angetan. Alte Lieder, ein wenig entstaubt und hier und da auch mal verändert mit einem schmunzelnden Blick auf unser Heute: Deutsche Folksmusik.


TWORNA
Deutsche Folkmusik
www.tworna.de

TWORNA transformieren altes Liedgut. Populäre deutsche Wiegen-, Toten-, Tanz – und Liebeslieder vom 13.- 19. Jahrhundert werden mit Hingabe, Humor und Leidenschaft ins Jahr 2020 geholt. Das akustische Trio aus dem Dorf Quohren mit der Berliner Sängerin Jessica Jäckel bedient sich dabei eines aussergewöhnlichen Instrumentariums: Nyckelharpa, Waldzither, Gitarre in New Standard Tuning, Fretless Bass und allerlei Percussion vom Waldteufel bis zur Rahmentrommel. Die Neuauflagen der alten Lieder und Weisen bewegen sich zwischen Folk, Pop und Weltmusik. Mit Spielenergie und Sinnlichkeit erzählen TWORNA ihre Geschichten neu und bringen die schöne Schlichtheit ihrer Melodien zum leuchten.

TWORNA ist der alte slawische Name des Dorfes Quohren bei Dresden in dem Caterina Other (Nyckelharpa) und Frieder Zimmermann (Gitarre/Bass) leben. Der Name beruft sich auf „Dvorane: Die Göttin der Schaffenden“.


JACEK HAŁAS
Traditionelle polnische Folkmusik
www.facebook.com

Seit vielen Jahren sucht Jacek Halas sowohl allein, als auch mit Freunden in Polen und in ganz Europa nach Spuren alter Traditionen. Er singt Weihnachtslieder mit dem Theater und Schola „Wegajty“ zusammen, lernen bei den Dorfmusikanten von der „Armenbrüderschaft“ („Bractwo Ubogich“), spielen Klezmermusik mit dem Duett „Ruach“ und tanzen Siebenbürgentänze zusammen mit Robert Lakatos und Stefan Puchalski in „Ket Jo Barat“. Seit 1996 bilden Alicja und Jacek Halas zusammen mit Joanna und Jan Slowinski die Band „Musikanten“ („Muzykanci“). Die Kapelle wurde mehrmals mit renommierten Preisen ausgezeichnet und gehört zu den Besten in der polnischen Folkszene.

Jacek Halas beschäftigt sich auch mit der Leiertradition und den Wandersängerliedern. Außerdem leitet er seit dem Frühling 2001 das „Posener Tanzhaus“. Im Jahr 2003 wurde er zum Mitglied der Ethnojazzband „Lautari“. Die langjährige Zusammenarbeit mit europäischen Künstlern, die theatralische und künstlerische Erfahrung, sowie vier Kinder, ein Dorfhaus und Offenheit, das Alles macht die Besonderheit dieses Musikers aus.


FAMILIE GERSTENBERG
Bal Folk
www.familie-gerstenberg.com

Die Familie Gerstenberg spielt traditionelle und eigene Musik zum Tanzvergnügen. Walzer, Schottisch, Bourrée oder Mazurka, mal kraftvoll als Band gespielt, mal solistisch und fein. Abwechslung steht bei dieser fidelen Familie an erster Stelle. Mit Pfeifen, Balg und Saiten weben sie einen Klangteppich, auf dem sich lustvoll tanzen läßt.

Für Folk im Fluss 2021 hat das Trio passend zur Ausstellungseröffnung ein Programm mit deutschen Folksliedern und vorbereitet. „Lustig, lustig ihr lieben Brüder…“ 😉

Besetzung:
René Pütsch – Cornemuse du Berry, Hümmelchen, Gitarre
Thomas Strauch – Thüringer Waldzither, Gitarre, Ukulele, Gesang
Marcus Fabian – Akkordeon, Schäferpfeife, Sopransaxophon, Gesang

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