Folk im Fluss 2021 – Schön ist’s gewesen

Liebe Freundinnen und Freunde,

am vergangenen Wochenende haben wir drei wundervolle Tage bei „Folk im Fluss 2021“ verlebt. Obwohl Juni, waren wir doch eines der ersten Feste des Jahres und sind sehr dankbar, dass es wieder möglich war sich zu treffen, um gemeinsam Musik zu genießen.

Ein ganz herzlicher Dank gilt an dieser Stelle allen Besucher:innen, denn es gab kein Murren ob des nötigen Einlassverfahrens. Vielmehr waren alle gut vorbereitet und hatten ihren Impfpass oder einen eigenen Test dabei. Alles verlief ruhig, entspannt und mit Genuss.

Ganz besonders war in diesem Jahr auch der erste Abend bei „Folk im Fluss“. In lockerem Plauderton sprachen Wolfgang Leyn und Thomas Klatt über die Anfänge der Folkszene in der DDR und was aus ihr geworden ist. Eingerahmt von Musik der Familie Gerstenberg, die dieses Mal auch zum Mitsingen altbekannter Lieder einlud. Das Publikum nahm diese Einladung an und sang nicht zum letzten Mal an den drei Tagen des Festivals. In der Ausstellung „1976 folkende…“, die ebenfalls am ersten Tag eröffnet wurde, war es möglich noch weit aus mehr über die spannende Zeit des ostdeutschen Folkrevivals zu erfahren. Da der Zuspruch sehr große war, wird die Ausstellung noch bis Ende Juni zu sehen sein. Anmeldungen bitte einfach an kontakt@kuma-gb.de schicken.

Am Festivalfreitag gab es gleich zwei Bühnen unter dem sonnigen Himmel über den Gerstenberger Höfen. Vor dem Theater des Lachens spielte vor zahlreichem Publikum die Kapela Hałasów. Virtuos und mit sichtbarem Vergnügen spielten Jacek und Alicia Hałas polnische traditionelle Musik. Das nur wenige der Anwesenden des Polnischen mächtig waren, tat der Stimmung nicht im Geringsten Abbruch. In einer kleinen Pause wanderten die Gäste in den Nachbarhof zur KUMA. Dort gab es ein ganz wundervolles Konzert des Trios „Tworna“. Mit Lust an der Improvisation und überraschenden Arrangements, sangen die Drei manchmal kaum zu erkennende eigentlich vertraute Volkslieder. Grandios. Bis spät in die Nacht wurde danach noch frei in einer Session musiziert.

Der letzte Tag von „Folk im Fluss 2021“ war neben dem vollen Programm auch vom Regen geprägt. Das Folkpicknick verlegten wir dann auch rasch ins Innere der Kulturmanufaktur und machten es uns auf der Bühne gemütlich. Am gleichen Ort wagten wir den Versuch eines Masken-Bal-Folk-Workshops. In gewohnter Weise erklärte Marcus Fabian Tänze und die Familie Gerstenberg spielte dazu die Musik. Einzig angefasst haben sich die Tänzer:innen nicht und wegen der Masken wurde in kürzeren Abständen pausiert. Ein Vergnügen war es trotzdem. Der Abend gehört dann dem Duo UnFOLKkommen aus Dresden. Das Konzert startet noch unter blauem Himmel im Hof der KUMA, endete aber im Theatersaal während sich ein ergiebiger Regen vor der Tür ergoss. Die zwei Musiker sangen dann fast drei Stunden lang gemeinsam mit dem wieder trockenen Publikum freche Folkslieder, Gesellenlieder und Lieder aus ihrer sächsischen Heimat.

Folk im Fluss würde bei Weitem nicht so sein, wie es ist, wenn hinter den Kulissen nicht viele tolle Menschen helfen und anpacken würden. Mein allerherzlichster Dank gilt Linda Pickny, Ronja, Katrin, Saskia, Ingrid, Niels und Mani. Außerdem danke ich ganz herzlich dem Theater des Lachens, Familie Gerstenberg, Wolfgang Leyn, Thomas Klatt, Tworna, Kapela Hałasów und UnFOLKkommen. Zum Schluß aber nicht minder wichtig danke ich Kunstgriff e.V., Profolk e.V. und dem Kulturbüro der Stadt Frankfurt (Oder).

Wolfgang Leyn schrieb auf seiner Seite http://www.ostfolk.de:
„Mein Fazit des 17. Festival-Jahrgangs: abwechslungsreiche Musik, interessante Gespräche, familiäre Atmosphäre, tolle Sessions, wenig Schlaf. Mein Dankeschön an Thomas Strauch und sein Team. Auf ein Neues im Januar 2022!“

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine Gute Zeit bis zur nächsten Ausgabe. Und denkt immer daran, Folkmusik macht glücklich,
Euer Thomas

PS: Hier
Direkter Link zu den Bildern von Folk im Fluss 2021 auf www.folkfluss.de
Direkter Link zum Artikel von Wolfgang Leyn auf www.ostfolk.de

Veröffentlicht von Folk im Fluss

Festival für traditionelle und handgemachte Musik in Frankfurt (Oder)

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